Studie: Männer fühlen sich ohne Auto "nackt" - DER SPIEGEL
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Studie Männer fühlen sich ohne Auto "nackt"

Während Frauen im fahrbaren Untersatz eher ein Fortbewegungsmittel sehen, brauchen Männer eine "Kraftmaschine", mit deren Hilfe sie um die "Gunst der Weibchen" werben können. Das zumindest meint ein Würzburger Psychologe.
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Berlin - Ein Auto ist nicht nur ein Prestigeobjekt, ohne fahrbaren Untersatz fühlen sich Männer sogar richtig "nackt". Das ergab eine Studie des Diplompsychologen Professor Gerhard Stöcker in Würzburg über "Aggression im Straßenverkehr". "Das Auto ist für Männer eine Kraftmaschine, mit der sie um die Gunst der Weibchen buhlen", zitiert die in Berlin erscheinende Zeitschrift "Auto/Straßenverkehr" (Ausgabe 16/2000) den Psychologen.

Frauen ließen sich auch durchaus umwerben und "mögen große, schicke Autos", so der Psychologe weiter. Ihrerseits benutzten sie das Auto jedoch nicht, um das andere Geschlecht zu beeindrucken.

Männer sind bei der Wahl des Autos zugleich sehr statusbewusst: So würde ein Konzernchef nie einen Mittelklassewagen oder einen Kleinwagen fahren, sagt Stöcker.