Studie: US-Autos bereiten häufig Probleme - DER SPIEGEL
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Studie US-Autos bereiten häufig Probleme

Eine amerikanische Studie bewertet die Zuverlässigkeit verschiedener Automarken - mit schlechten Resultaten für die dortige Industrie. Japanische und auch deutsche Hersteller konnten dagegen Lorbeeren einheimsen.
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Detroit - Amerikanische Autos sind in den letzten zwei Jahrzehnten zwar erheblich zuverlässiger geworden, liegen aber nach wie vor hinter ausländischen Marken zurück, wie die Testzeitschrift "Consumer Reports" in ihrem gerade erschienenen Auto-Jahressonderheft berichtet. Das Magazin beurteilte die Zuverlässigkeit von 216 Typen und Modellen im Zeitraum von 1980 bis 2000. Dafür wurden Umfrage-Antworten von 2,5 Millionen Lesern ausgewertet.

Nach den Ergebnissen traten im vergangenen Jahr im Durchschnitt jeweils 20-mal Probleme pro 100 Neufahrzeuge auf. Dies bedeutet eine beträchtliche Verbesserung gegenüber 1980, als 88 Probleme auf jeweils 100 neue Kraftfahrzeuge registriert wurden.

Bei Fahrzeugen von General Motors sank die Problemrate von 108 im Jahr 1980 auf 24 im vergangenen Jahr, Ford verbesserte sich von 107 auf 21 und Chrysler von 91 auf 23. Dennoch bereiten die US-Fahrzeuge damit nach wie vor überdurchschnittlich viele Schwierigkeiten.

Am zuverlässigsten sind dem Bericht zufolge immer noch Wagen japanischer Marken, egal ob sie importiert oder in Nordamerika gefertigt wurden. Bei japanischen Personenwagen und Minivans ging die Problemrate von 34 im Jahr 1980 auf elf im vergangenen Jahr zurück. Im Vergleich dazu liegen die amerikanischen Pkw und Minivans trotz eines Rückgangs von 105 auf 23 noch immer weit hinten.

Als beste Wahl dieses Jahres kürte "Consumer Reports" den VW Passat im Bereich Familienlimousinen und Kombi, den Honda Civic EX im Kleinwagensegment und den Roadster Honda S2000 für den Freizeitspaß. Der Spitzenplatz bei Sportlimousinen der Oberklasse wurde dem BMW 330i eingeräumt. Diese Bewertungen basieren auf Tests, bei denen neben der Zuverlässigkeit auch Sicherheit, Beschleunigung und Bremsvermögen, Verbrauch und Komfort eine Rolle spielten.