Subaru Legacy: Form-Frisch - DER SPIEGEL
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Subaru Legacy Form-Frisch

Subaru präsentiert sich in einem neuen Gewand. Auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt zeigen die Japaner ihr neues Mittelklassemodell Legacy. Sowohl Limousine als auch Kombi und Geländegänger Outback wurden optisch kräftig modernisiert.
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Auch wenn Subaru behauptet, der neue Legacy bricht nicht mit dem Design seiner Vorgänger, ist deutlich zu sehen, dass der ehemalige Alfa-Designer Andreas Zapatinas eine frischere Formensprache spricht. Europäisch sportlich erscheinen Linien und Silhouette des 4,68 Meter langen und 1,73 Meter breiten Legacy. Auffällig ist die rundlich gezeichnete Front mit den zurzeit aktuellen trapezförmigen Klarglasscheinwerfern. Das gleiche geometrische Muster wiederholt sich besonders bei Kombi und Outback am Heck. Auch aerodynamisch zeigt sich die neue Form mit einem Luftwiderstandsbeiwert von cW 0,28 (Limousine) bzw. cW 0,30 (Kombi) von der dynamischen Seite.

Treu geblieben ist Subaru hingegen dem Boxermotor. In Deutschland wird Subaru den neuen Legacy mit den überarbeiteten 2.0-Liter mit 101 kW (137 PS) sowie dem Legacy 2.5 mit 121 kW (165 PS) anbieten. Als Topmotorisierung kommt im Legacy 3.0R eine neuer Sechszylinder-Boxermotor mit 180 kW (248 PS) und kräftigem Durchzug schon bei niedrigen Drehzahlen zum Einsatz. Der Wagen fährt serienmäßig mit Fünfgang-Automatik mit manueller Schaltfunktion. Am Grundprinzip des Fahrwerks mit Multilenker-Hinterachse und dem Festhalten am Vierradantrieb hat sich ebenfalls nichts geändert. Allerdings steht der Wagen jetzt satter auf der Straße. Denn die Spurweite wuchs vorne um 30 und hinten um 25 Millimeter.

Außerdem wurde der Boxermotors vorn um 22 Millimeter abgesenkt und schwere Elemente wie Getriebe und Schaltung innerhalb des Radstandes verlegt. Alles zusammen soll der Stabilität und dem Handling des neuen Legacy zugute kommen. Neu sind hingegen konstruktive Maßnahmen zum Fußgängerschutz. Motorhaube und Stoßfänger sollen so kollisions-kompatibel gestaltet sein, dass ein Fußgänger bei einem Aufprall möglichst glimpflich davon kommt. Außerdem wurde der Abstand zwischen Motorhaube und Motor vergrößert, was den Aufprall eines Körpers auf die Motorhaube abdämpft. Die Halterungen der Wischerblätter verfügen über Sollbruchstellen und können ebenfalls das Verletzungsrisiko vermindern.

Äußerlich dem Legacy Kombi ähnlich, präsentiert sich das so genannte Crossover-Fahrzeug Outback. Herausragendes Merkmal dieser von Subaru 1995 erstmals eingeführten Autogattung sind die 20 Zentimeter Bodenfreiheit. Was ungefähr dem entspricht, was die meisten Geländewagen aufzuweisen haben. Der Outback soll damit die Robustheit und Vielseitigkeit eines SUV mit dem Komfort eines Pkw vereinen. Als Antrieb dient ebenfalls der Sechszylinder-Boxer sowie ein 2,5-Liter-Vierzylinder mit 121 kW (165 PS).

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