Suzuki contra Opel: Microvans im Doppelpack - DER SPIEGEL
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Suzuki contra Opel Microvans im Doppelpack

Opel ist furchtbar stolz, im Oktober als "erster europäischer Hersteller" einen Microvan anbieten zu können. Der Agila, das gaben die Rüsselsheimer jetzt bekannt, wird ab 17.500 Mark bei den Händlern stehen. Bereits im Juni schickt Suzuki allerdings das Schwestermodell Wagon R+ ins Rennen.
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Während bei Suzuki über den Preis nur gerätselt werden kann, setzt Opel frühzeitig auf die Preiskeule. 17.500 Mark für ein viersitziges Auto, dessen Gepäckraum durch Umklappen der Rücksitzlehne von 248 auf 598 Liter vergrößert werden kann - damit brauchen sich die Rüsselsheimer nicht vor anderen Autozwergen wie Smart und Co. zu verstecken.

Zumal das Basismodell von einem 1,0-Liter-Dreizylinder mit 58 PS (43 kW) angetrieben wird, der für einigermaßen zügiges Vorankommen sorgen soll. Flotter ­ und teurer ­ wird es in den Modellen mit dem 1,2-Liter-Vierzylinder mit 75 PS (55 kW). Dieses Triebwerk gibt es ausschließlich mit den höheren Ausstattungsvarianten Comfort und Elegance ab 20.145 Mark.

Suzuki will das Schwestermodell mit dem kryptischen Namen Wagon R+ für "knapp unter 20.000 Mark" anbieten, wie ein Sprecher des Unternehmens sagte. Dafür aber sei schon die Basisversion wesentlich üppiger ausgestattet als das Grundmodell des Agila.

Beim kleinen Japaner zählen etwa Dachreling, Gepäckraumabdeckung, Zentralverriegel und elektrische Fensterheber vorne zur Serienausstattung ­ alles Details, für die Opel Zuschläge verlangt.

Anders als die Deutschen liefert Suzuki den Microvan mit nur einem Triebwerk aus: Der 1,3-Liter-Vierzylindermotor leistet 76 PS (56 kW) und ermöglicht eine Höchstgeschwindigkeit von 155 km/h. Zumindest potenziell fährt er damit seinen Geschwistern aus Rüsselsheim davon.