Suzuki Swift Der Klein-Künstler
Ab dem 7. Mai soll der modern und pfiffig gestylte Kleinwagen zum Händler rollen. Vorerst allerdings nur in einer einzigen Motorisierung, als 1,3-Liter-Vierzylinder mit 92 PS (68 kW). Damit soll der Wagen von 0 auf 100 km/h in elf Sekunden beschleunigen, eine Spitze von 175 km/h erreichen und 6,1 Liter Supersprit im Schnitt brauchen. Im Herbst soll noch ein zehn PS stärkerer 1,5-Liter-Benziner folgen. Ein Diesel aus der Motoren-Kooperation zwischen GM und Fiat mit 70 PS (51 kW) ist für Anfang 2006 geplant.
10.990 Euro kostet der 3,70 Meter lange, 1,69 Meter breite und 1,50 Meter hohe Wagen in der Basisausstattung Club. Dafür gibt es elektrische Fensterheber, Radio mit Lenkradbedienung und Zentralverriegelung, Servolenkung, sechs Airbags und ABS. ESP ist nicht lieferbar. Zwei zusätzliche Türen kosten 500 Euro Aufpreis. Die asymmetrisch teilbare Rückbank gibt es nur in den beiden oberen Ausstattungs-Versionen Comfort, die außerdem noch Klimaanlage, CD-Radio und 15-Zoll-Alufelgen (plus 2000 Euro) bietet sowie Comfort+ mit Navigationssystem und Keyless-Go-Funktion (noch mal 1000 Euro mehr). Der Kofferraum lässt sich dann auch von 217 Liter auf 562 Liter vergrößern.
Zum Verkaufsstart gibt es den Swift außerdem in einer streng limitierten "Art-Edition". Dafür hat Suzuki Deutschland sechs verschiedene Künstler beauftragt, das Thema Rallye-Streifen neu zu interpretieren. Das erste Exemplar, metallic-schwarz mit hauchdünnen Linien und literarischen Statements, wurde vom Berliner Designer und Initiator der Aktion, Sven Völker, gestaltet. Der Fünftürer mit 1,3 Litern Hubraum und Comfort-Ausstattung kostet 13.805 Euro - nicht mehr als ein normaler Swift mit gleicher Ausstattung. Allerdings muss man sich dafür im Internet bewerben, da es von jedem Designer-Modell nur jeweils zehn Exemplare geben soll. Ausgeliefert wird der Wagen dann von einem Suzuki-Händler vor Ort. Das zweite Modell der Swift Artist Series gestaltet der Schweizer Designer und Illustrator Francois Chalet.