Toyota Corolla Verso Zwei-Stufen-Design
Die japanische Marke Toyota galt lange Jahre als Marke des kleinsten gemeinsamen Nenners, was die Ästhetik der Autos betrifft. Das hat sich inzwischen gewandelt. Die aktuellen Modelle tragen ein durchweg gefälliges Design mit einigen markanten Merkmalen. Im jüngsten Modell Corolla Verso setzt sich dieser Trend fort. Die Form des Autos entstand im südfranzösischen Designzentrum des Konzerns, wo Elvio D'Aprile die Entwürfe seiner Mitarbeiter zu einem stimmigen Ganzen zusammenführte.
D'Aprile beschreibt das Design des neuen Modells als zweistufige Angelegenheit. Unten wirke der Wagen besonders massiv und robust. Bullige Stoßfänger, grobe Radhäuser und deutliche Schweller sollen optisch an einen Geländewagen erinnern. Darüber werden die Flächen glatt und geschwungen, die Dachlinie spannt sich in flottem Schwung über gleich drei Seitenscheiben. Damit soll der Pkw-Charakter des Autos betont werden.
Und zugleich hofft Toyota so zu kaschieren, dass hier eigentlich ein Minibus vorfährt. Denn der Corolla Verso bietet auf drei Sitzreihen bis zu sieben Insassen Platz. Die Sitze der zweiten und dritten Reihe können nach Angaben von Toyota mit jeweils einem Handgriff versenkt werden, so dass ein komplett ebener Gepäckraumboden entsteht. "Easy7" nennen die Japaner das Bestuhlungskonzept.
Zum Start des Wagens werden voraussichtlich ein 1,8-Liter-Benziner sowie ein 2-Liter-Dieselmotor als Antriebsquellen zur Verfügung stehen. Detailliertere Informationen wird Toyota erst beim Genfer Salon (4. bis 14. März) bekannt geben. Lediglich zu den Verkaufserwartungen gibt es konkrete Zahlen: 62.000 Exemplare des Corolla Verso sollen noch in diesem Jahr in Europa abgesetzt werden.