Toyota Fine-S: Rasende Zellen - DER SPIEGEL
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Toyota Fine-S Rasende Zellen

Konzeptautos mit Brennstoffzellentechnik sahen bislang entweder überwiegend voluminös und unelegant aus, oder die Technik wurde in vorhandene Serienkarosserien gesteckt und war deshalb recht unauffällig verpackt. Toyota zeigt, dass es auch ganz anders geht.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Die Japaner präsentieren mit dem Konzeptfahrzeug Fine-S einen gedrungenen, schnittigen und schon im Stand sehr forsch wirkenden Sportwagen, der mit einem Brennstoffzellenantrieb ausgestattet ist. Das 4,41 Meter lange Auto mit auffällig blauer Lackierung, blau getönten Scheiben und exzentrisch gestalteten Felgen solle zeigen, "welches Potenzial in der Gestaltung von Brennstoffzellenfahrzeugen steckt", heißt es bei Toyota. Allradantrieb, langer Radstand und niedriger Schwerpunkt sollen sehr gute Fahreigenschaften garantieren.

Toyota möchte mit dem Fine-S vor allem zweierlei zeigen. Erstens, dass es möglich ist, zukunftsweisende und umweltschonende Technik ausgesprochen attraktiv zu präsentieren. Und zweitens soll das Modell zeigen, wie weit die Entwicklung der einzelnen Komponenten des Brennstoffzellenantriebs bereits gediehen ist. Toyota-Ingenieure seien aufgrund der modularen Bauweise in der Lage, "zukünftige Brennstoffzellenautos mit separatem elektrischen Antrieb für alle vier Räder auszustatten", gab das Unternehmen bei der Enthüllung des Fine-S bekannt.