Unfallstatistik Weniger Tote und Verletzte
Wiesbaden - Bei Verkehrsunfällen sind im März 483 Menschen getötet worden und damit so wenig wie noch nie seit Beginn der Unfallstatistik im Jahr 1953. Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte, lag die Zahl der Verkehrstoten um zehn Prozent unter dem Wert des Vorjahresmonats. Zuvor war die niedrigste Zahl an Verkehrstoten im März 1999 mit 523 registriert worden. Zum Vergleich: Die höchste Zahl an Todesopfern in einem März gab es laut Statistik 1972, als 1472 Menschen auf den Straßen starben.
Außerdem wurden im März dieses Jahres 36.200 Menschen bei Verkehrsunfällen verletzt, das waren vier Prozent weniger als im gleichen Vorjahresmonat. Die Zahl der registrierten Verkehrsunfälle verringerte sich binnen Jahresfrist um 0,8 Prozent auf rund 195.100.
In den ersten drei Monaten dieses Jahres starben bei
Verkehrsunfällen 1458 Menschen und damit 13 Prozent weniger als im
gleichen Vorjahreszeitraum. 101.300 Verkehrsteilnehmer wurden
verletzt, das sind minus fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle von
Januar bis März lag mit 556.600 um ein Prozent unter dem Vorjahreswert.