Urlaub mit dem Auto: Stress unerwünscht - DER SPIEGEL
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Urlaub mit dem Auto Stress unerwünscht

Gemütlich soll sie sein, die Reise mit dem Auto in den Urlaub. Und vor allem billiger als der Flieger oder die Bahn. Doch spätestens beim ersten Stau auf der Autobahn beginnt der Stress, wo eigentlich die Erholung walten sollte.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Zuerst sollten Auto-Urlauber darauf achten, nicht dann zu starten, wenn Millionen andere vermutlich dieselbe Idee haben, rät die Deutsche Verkehrswacht (DVW). Also: Nicht unbedingt am ersten Ferientag hin- oder am letzten zurückfahren. Wer dennoch auf die so genannten Stoßzeiten angewiesen ist, sollte sich rechtzeitig erkundigen, wann auf welchen Strecken mit Staus zu rechnen ist.

Weitgehend freie Straßen sind bei Nachtfahrten zu erwarten. Trotz Urlaubsfiebers sollten Autofahrer aber nicht versäumen, vor der großen Fahrt genug zu schlafen. Vor allem nachts ist die Gefahr groß, beim Fahren einzunicken und so sein eigenes Leben und das seiner Mitfahrer zu gefährden. Deshalb rät der Automobilclub von Deutschland (AdD), mindestens sechs Stunden vor einer Nachtfahrt zu schlafen. Regelmäßige Pausen sind zu jeder Tages- und Nachtzeit Pflicht: Je länger man unterwegs ist, desto länger sollten die Pausen werden.

Nicht nur der Fahrer, auch das Auto muss für die Fahrt fit sein. Besser den Wagen einmal mehr kontrollieren lassen als mitten auf dem Weg, möglicherweise im Ausland, mit einer Panne am Straßenrand zu stehen.

Je schwerer der Wagen beladen ist, desto länger dauert der Bremsvorgang. Grundsätzlich leichte Gegenstände, die unbefestigt im Auto herumliegen, könnten im Falle eines Unfalls gefährliche Wurfgeschosse werden.

Es gibt sogar Tipps, um zwischenmenschlichen Stress auf der Urlaubsfahrt zu vermeiden: Der Automobilclub Europa rät dazu, sich vor dem Start auf eine Route zu einigen, um nervende Diskussionen zu vermeiden. Falls es grundsätzliche Meinungsverschiedenheiten über Fahrstile gibt, sollten diese auch vorher geklärt werden. Falls es dennoch Probleme gibt, muss der Meckerer selbst hinter das Steuer.