Wegen Langsamfahrt Massenkarambolage auf der A5
Zu geringe Geschwindigkeit war offenbar Ursache für eine Massenkarambolage, bei der 36 Fahrzeuge demoliert und 20 Personen verletzt wurden. Den Ermittlungen zufolge war ein 21-Jähriger mit einer Geschwindigkeit von nur 40 Stundenkilometern auf die Autobahn aufgefahren.
Ein kurz darauf folgender Lastwagen konnte dem Langsamfahrer auf der regennassen Fahrbahn nicht mehr ausweichen. Der LKW erfasst den Kleinwagen des jungen Mannes und schleuderte ihn quer über die Autobahn gegen die Mittelleitplanke. In der Folge fuhren weitere Autos in die Unfallstelle hinein.
"In dem ganzen Tohuwabohu sind dann drei Autos auf der Standspur aufeinander gefahren", sagte ein Polizeisprecher gegenüber der Deutschen Presse Agentur. Immer wieder soll es geknallt haben. Ein in den Unfall verwickelter Wagen ging in Flammen auf und brannte vollständig aus.
Insgesamt hat es Polizeiangaben zufolge an elf Stellen Unfälle gegeben. Der Sachschaden wird auf 190.000 Euro beziffert. Während der Rettungs- und Aufräumarbeiten musste die Autobahn Richtung Frankfurt für mehr als zwei Stunden gesperrt werden, der Verkehr staute sich auf einer Länge von 15 Kilometern.
Während die Polizei zwei der Unfallopfer als schwer verletzt bezeichnet, kam der mutmaßliche Unfallverursacher mit einem Schock davon.
mak/dpa