Yamaha-Zweiräder: Schreckenskralle in Alu - DER SPIEGEL
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Yamaha-Zweiräder Schreckenskralle in Alu

Schnell und sehr angriffslustig soll er gewesen sein, dabei verhältnismäßig zierlich: der Dinosaurier Deinonychus. Yamaha stellt in Tokio eine Elektrorad-Studie mit dem ungewöhnlichen Namen vor. Ungewöhnlich ist auch, dass das Zweirad eine Stretchfunktion hat.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Vielleicht stellt sich der japanische Motorradhersteller Yamaha sein elektrobetriebenes Hightech-Bike am liebsten im Pulk vor. Der Dinosaurier Deinonychus, auf Deutsch Schreckenskralle, zumindest lief auf zwei kräftigen Beinen und jagte im Mesozoikum im Rudel. Bestimmt aber ist das Aluminium-Chassis der auf der Tokio Motor Show vorgestellten Studie flexibler als der Dino: Je nach Terrain, Körpergröße des Fahrers und persönlichen Vorlieben kann es in der vertikalen und horizontalen Richtung verlängert werden. Die Elektromotoren sind in den Radnaben eingebaut.

Ein Signal für das Motorrad der Zukunft wollen die Yamaha-Ingenieure mit dem Hybrid-Roller Gen-Ryu geben. Die Scooter-Studie ist mit Elektromotor und 600-Kubikzentimeter-Benzinmotor mit vier Zylindern ausgestattet. Der Fahrer kann sich sogar mit einem Abstandswarner, einem Video-Display für Rückansichten sowie einem Navigationssystem mit Sprachausgabe in den Verkehr begeben.

Dino-freundlich wären beide Prototypen gewesen: Sie jagen umweltfreundlich durch die Welt, ihre Hersteller haben die Zeichen der Zeit erkannt.