BMW M3 Brachialer Bayer
Zwei Monate vor dem Verkaufstart des neuen M3 hat BMW den Preis des bayerischen Boliden bekannt gegeben. Das 343 PS starke Coupé soll - der nahenden Einführung des Euro zum Trotz - exakt 100.000 Mark kosten.
Angetrieben wird der Wagen mit einem neu entwickelten Sechszylinder, bei dem es sich, so BMWs Eigenlob, um den "höchstdrehenden Reihensechszylindermotor der Welt" handeln soll. Ein Sechsgang-Schaltgetriebe wird für die notwendigen Übersetzungen sorgen.
Der M3 enthält serienmäßig eine Klimaautomatik, elektrisch verstellbare Sportsitze und einen automatisch abblendenden Innenspiegel. Für das Fahrwerk haben die Bayern ihrem Sport-Coupé die so genannte Dynamische Stabilitätskontrolle (DSC) und eine variable Differenzialsperre spendiert.
Auch wenn der M3 erst Mitte September offiziell präsentiert wird, stellen bereits jetzt die ersten Tuner Konzepte vor, mit denen das Geschoss noch weiter aufgerüstet werden kann. So arbeitet Racing Dynamics nach eigenen Angaben an einem 480-PS-Motor, der den M3 "mehr als 300 km/h schnell" machen soll - falls die Autobahn einmal frei ist.
Spezielle Keramik-Aluminiumbremsen und ein Sportfahrwerk sollen zumindest ansatzweise helfen, die entfesselten Kräfte wieder in den Griff zu bekommen. Und damit die Nachbarn nicht nur am Motorenlärm sondern auch an der Optik erkennen, dass ein brachial-frisierter M3 vor der Tür steht, dürfen Frontschürze, Seitenschweller und Heckflügel nicht fehlen.