Chrysler ESX3 Sparen im Kingsize-Format
Schon äußerlich zeigt der Chrysler ESX3, dass er außer den Verbrauchswerten nichts mit anderen Drei-Liter-Autos wie dem Smart cdi oder dem VW-Lupo gemein hat: Mit einer stattlichen Länge von 4,90 Metern bleibt der Wagen den amerikanischen Vorstellungen von Komfort und Geräumigkeit treu.
Damit der Familienvater dennoch an der Tankstelle nicht allzu tief ins Portemonnaie greifen muss, wird der ESX3 von einem Zweigespann aus 1,5-Liter-Dreizylinder-Diesel und Elektromotor angetrieben. Batterien speichern die beim Bremsen entstehende Energie und geben diese für den Betrieb der Nebenaggregate sowie für zusätzlichen Schub beim Beschleunigen wieder ab. Zudem schaltet sich der Motor automatisch aus, wenn das Fahrzeug stoppt - beim Tritt aufs Gaspedal startet der Elektromotor den Diesel wieder. Zusätzliche Ersparnis bringt die Karosserie, die mit einer Mischung aus Aluminium, Thermoplast und Strukturschaum laut Chrysler um 46 Prozent leichter ist als eine herkömmliche Stahlkonstruktion.
Der nur 1020 Kilogramm schwere Fünfsitzer verbraucht laut DaimlerChrysler 3,27 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer. Ob der ESX3 in Serie gehen wird, ist noch nicht entschieden. Tom Gale vom DaimlerChrysler-Vorstand erklärte jedoch, die Chancen für eine Fertigung stünden nicht schlecht. Zunächst müsse aber vor allem die Akzeptanz von Dieselmotoren in den USA noch verbessert werden - den die sind in den Staaten nicht besonders beliebt.