Chrysler PT Cruiser CRD Der Spar-Brenner
"Wir wissen, dass viele Kunden auf die Einführung eines Dieselmotors für den PT Cruiser gewartet haben", sagt Chrysler-Vertriebschef Hartwig Hirtz. Falls dem so ist, dann hat das Warten bald ein Ende. Ab dem 9. März nämlich gibt es das originell gestylte Fahrzeug nicht nur mit den beiden schon bekannten Benzinern, sondern auch mit einem Turbodiesel-Aggregat mit Commonrail-Direkteinspritzung.
Die Kombination ist einer jener Synergieeffekte, von denen bei der Fusion der Autohersteller Daimler und Chrysler stets gesprochen wurde. Der Dieselmotor nämlich stammt von Mercedes. Das 2,2-Liter-Vierzylindertriebwerk leistet 121 PS (89 kW), entwickelt ein Drehmoment von 300 Nm und passt daher, wie Chrysler versichert, "ganz zum Cruising-Charakter des Chrysler PT Cruiser".
Und wenn es mal weniger gemütlich sein soll, hat der Motor auch genügend Biss: Eine Höchstgeschwindigkeit von 183 km/h ist möglich und eine Beschleunigung von 0 auf Tempo 100 in 12,1 Sekunden. Dabei verbraucht die Maschine nach Werksangaben im Durchschnitt 6,9 Liter Kraftstoff je 100 Kilometer.
Bei einem vergleichsweise hohen cW-Wert von 0,37 und einem Fahrzeuggewicht von knapp 1,6 Tonnen ein durchaus akzeptabler Wert. Damit niemand behaupten kann, Chrysler greife einfach ins Mercedes-Motorenregal, und, schwupps, schon gibt es ein neues Dieselmodell, wurde an dem Triebwerk dann doch eine Kleinigkeit verändert. Die US-Amerikaner nämlich pflanzen dem Motor gegenläufig rotierende Ausgleichswellen ein, die den Lauf noch ruhiger machen sollen.
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Zum Verkaufsstart wird es den PT Cruiser 2.2 CRD zunächst nur in der Top-Ausstattung "Limited" geben, zu einem Preis von 26.000 Euro. Voraussichtlich im Juni wird dann die Normalversion "Touring" nachgeschoben, für 23.350 Euro.