Citroën Pluriel: Taschenmesser auf Rädern - DER SPIEGEL
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Citroën Pluriel Taschenmesser auf Rädern

Der Citroën Pluriel wird als Nachfolger des 2CV gehandelt. Die in Genf gezeigte Studie kann allerdings etwas, wovon Enten-Besitzer nur träumen konnten: Sie lässt sich bei Bedarf in ein Cabrio oder einen Pick-up verwandeln.
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Für "Auto Bild" steht fest: "Die Ente kommt wieder" - auch wenn der Pluriel mit dem französischen Kultauto der Siebziger eigentlich gar nichts mehr gemein hat. Treffender verglich eine französische Fachzeitschrift die orangefarbene Studie mit einem "Schweizer Taschenmesser auf Rädern". Denn worauf sich "die heutige Studentengeneration und die ehemalige, die noch fabrikneue 2CV kaufen konnten, jetzt schon freuen können" (Citroën), ist weniger die Optik als die Vielseitigkeit des Pluriel ("Mehrzahl").

Auf der Basis des Peugeot 206 entwickelten die Citroën-Ingenieure einen viersitzigen Rundling, der auf Knopfdruck seine Karosserieform ändert. Dazu öffnet sich zunächst ein Faltverdeck, das sich weiter bis über die Heckscheibe schieben lässt. Anschließend verschwindet es samt Dach im doppelten Wagenboden. Durch Umlegen der Rücksitze entsteht zudem eine offene Ladefläche, die sich mit geöffneter Heckklappe noch erweitern lässt - fertig ist das Pick-up-Cabrio.

Wann der Pluriel in Serie gehen wird, ist noch nicht entschieden. Ob er ein Verkaufsschlager wird, erst recht nicht. Das wird nicht zuletzt davon abhängen, was sich die Franzosen den Verwandlungskünstler kosten lassen werden. Um den Kaufpreis in Grenzen zu halten, griffen die Ingenieure vorsichtshalber für den Antrieb schon mal auf einen altbekannten 1,4-Liter-Motor von Peugeot mit 75 PS zurück.