City-Trial-Scooter: Weg mit dem Plastik - DER SPIEGEL
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City-Trial-Scooter Weg mit dem Plastik

Im Vergleich zu anderen Rollern sieht die Studie "City-Trial-Scooter" aus, als seien beim Zusammenbauen ein paar Teile vergessen worden. Doch das ist gewollt. Die Studie zeigt, wie ein künftiger "Naked Scooter" aussehen könnte.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Gebaut wurde der Prototyp von der Fraunhofer Technologie-Entwicklungsgruppe (TEG) in Stuttgart. Die Grundidee der Entwickler war es, auf möglichst viele der sonst üblichen Verkleidungsteile aus Kunststoff zu verzichten.

So soll der "City-Trial-Scooter" erstens kleinere Stürze ohne Beschädigung wegstecken, zweitens geländetauglich werden und drittens eine bessere Aerodynamik bieten als herkömmlich verschalte Roller. Grundlage der Studie ist der Star-50-Roller von Simson. "Vom laufenden Modell wurden der Rahmen, der Motor, das Getriebe, die Bremsen und die Upside-Down-Gabel mit 25 Zentimeter Federweg übernommen", sagt Torsten Hamesch, einer der TEG-Ingenieure.

Die Roller-Studie verfügt trotz der radikalen Abspeckmaßnahmen über ein Gepäckfach, in dem zum Beispiel der Helm untergebracht werden kann. Der 50-Kubik-Einzylinder leistet fünf PS (3,7 kW) und macht eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h möglich. Der Roller hat einen Katalysator, ein Automatikgetriebe, eine Zweier-Sitzbank und wiegt fahrbereit rund 100 Kilo.