Ford Fusion Rein in die Stadt
Hinter diesem Kürzel verbirgt sich ein "familientaugliches Kleinwagenkonzept, das speziell mit Blick auf die Belange von jungen modernen Städtern entwickelt wurde", wie es Martin Leach, Vize-Präsident Produktentwicklung Ford Europa, formuliert.
Optisch und technisch basiert der Fusion auf dem neuen Fiesta, aber mit deutlich größeren Abmessungen als die Schrägheck-Variante. Bei gleichem Radstand legt der vier Meter lange Wagen gegenüber dem Fiesta in der Länge um rund zehn und mit 1,50 Meter in der Höhe um 8,6 Zentimeter zu. Von dem Wachstum profitieren insbesondere Fondpassagiere und Gepäckraum.
Die hinteren Passagiere verfügen über eine Kopf- und Beinfreiheit von knapp zehn Zentimetern. Stehen beim Fiesta hinter der Rückbank 284 Liter Stauraum zur Verfügung, öffnen sich hinter der geraden Heckklappe des Fusion 337 Liter.
Rücksitzbank und -lehne lassen sich asymmetrisch geteilt umklappen. Dabei entsteht ein ebener Boden, der das Beladen mit sperrigem Gut erleichtert. Für den Transport besonders langer Gegenstände kann die Rücklehne des Beifahrersitzes umgeklappt werden.
Fahrer und Beifahrer hebt der Fusion in eine erhöhte Sitzposition, die die Rundumsicht beim Manövrieren in zugeparkten Straßen, das Parklücken-Zirkeln und Ein- und Aussteigen erleichtern soll. Für die "Anforderungen des Städter-Alltags" gibt's außerdem eine größere Bodenfreiheit, um auch die hinderlichen Bodenwellen in den Tempo-30-Zonen zu überwinden.
Angetrieben wird das "aktive Stadtfahrzeug" , dessen Verkaufsstart für Spätsommer 2002 vorgesehen ist, wahlweise von drei Motoren: ein 1,4-Liter-Common-Rail-Diesel mit 50 kW (68 PS) und einem maximalen Drehmoment von 160 Newtonmeter sowie zwei Benziner mit 1,4 Liter Hubraum und 80 PS beziehungsweise ein 1,6-Liter-Aggregat mit 100 PS.