Ford-Studie EX Rohbau-Mobil
Das Konzeptauto von Ford ist als reines Spaßmobil konstruiert. Und es sieht so aus, als sei die Entwicklung im Rohbau stecken geblieben. Mit Karosserieteilen haben die Designer gegeizt, dafür ist der robuste Rahmen des Zweisitzers deutlich zu sehen. Auf dem Frontbügel sitzt ein so genannter "Christbaum", die rallyetypische Rundscheinwerfer-Batterie. Grobstollige Reifen auf 17-Zoll-Felgen und Kotflügel so breit wie Snowboards unterstreichen den Eindruck, hier stehe ein Auto für die Weiterfahrt am Ende der Straße.
Die Insassen werden von Vierpunkt-Sicherheitsgurten in den Schalensitzen festgehalten. Die Oberflächen im Innenraum sind mit schwarzem und hellbraunem Allwettermaterial überzogen, der Boden ist waschbar. Es gibt Frontairbags und zwei Aufbewahrungsboxen - eine an der Mittelkonsole, die andere unter der Instrumententafel. Als Motor wurde dem EX ein V-Sechszylinder-Aggregat mit 4 Litern Hubraum und einer Leistung von 375 PS (278 kW) eingepflanzt.
Gut möglich, dass Autos dieses Typs in den kommenden Jahren zur Serienreife entwickelt werden. Offenbar glauben die Marketing-Abteilungen verschiedener Hersteller an eine künftige Spezies von supercoolen Geländewagen, die im Gegensatz zu den immer komfortableren Offroadern, die derzeit boomen, wieder nach Schlammloch, Kiesgrube und Abenteuer aussehen. Chrysler zeigt mit der Jeep-Wrangler-Studie in diese Richtung, Ford konkurriert mit dem EX. Und dann gibt es ja noch den in den USA überaus erfolgreichen New Beetle, aus dem möglicherweise auch ein New Buggy entstehen könnte.