Honda @125: Alte Form mit neuem Schwung - DER SPIEGEL
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Honda @125 Alte Form mit neuem Schwung

Der Roller sieht aus wie ein Oldie aus den Fünfzigern ­ und dann auch wieder nicht. Honda hat bei seinem neuen Modell in der 125er-Klasse geschickt Retro-Elemente mit Hightech-Details kombiniert. Das Resultat trägt den programmatischen Namen @125.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

So soll er also nach dem Willen der Japaner aussehen, der Roller für die Generation @. Das Design des neuen Scooters stammt maßgeblich aus den europäischen Studios von Honda. Es dominieren weiche Linien und glatte Flächen, großköpfige Metallschrauben wirken wie ein Relikt aus der Zeit der Hinterhof-Werkstätten.

Dafür blicken die beiden Multireflektor-Scheinwerfer, die in einem merkwürdig geformten Chromgehäuse sitzen, in die Zukunft des Zweirad-Stylings. Jedenfalls ist sich Honda dessen sicher. Weitere Auffälligkeiten sind die zugespitzte Form der Blinkleuchten, der putzige Windabweiser über dem Cockpit und die dreieckige Instrumententafel mit dem großen Tachometer in der Mitte.

Angetrieben wird das 120 Kilo schwere Vehikel von einem wassergekühlten Einzylinder-Viertaktmotor mit einem Hubraum von 125 Kubikzentimetern und einer Leistung von 12,9 PS (9,5 kW). Damit dürfte der @125 gut 110 km/h schnell sein.

Die Kraft des Motors wird über ein stufenloses Getriebe übertragen. Honda legt Wert darauf, dass die Maschine dank eines "computergesteuerten Sekundärluftsystems" und eines "Metallkatalysators" sehr geringe Abgaswerte aufweist. Außerdem ist der Roller mit dem Combined Brake System ­ kurz CBS ­ ausgestattet: Wird der linke Bremshebel gezogen, verzögert nicht nur das Hinterrad, sondern auch die Scheibenbremse am Vorderrad.

Der @125 wird ab Juli in den Farben "Accurate Silbermetallic", "Bud Grünmetallic" und "Trad Blaumetallic" angeboten ­ zu einem Preis von voraussichtlich rund 7000 Mark.