Honda Accord Da ist Musik drin
Ein anderer Stoßfänger hier, ein neuer Kühlergrill dort und leicht modifizierte Rückleuchten - das war's. Je nach Motorisierung und Ausstattung sind die Modelle, die ab 13. Januar im Showroom stehen, um 750 bis 1180 Mark teurer geworden. Dafür sind aber auch - Nomen est Omen - alle Accord-Versionen serienmäßig mit Musik ausgerüstet.
Im Basismodell 1,8i (ab 37.460 Mark) hört der Fahrer sie von Radio und Kassette, mit dem 2,3-Liter-Motor (ab 48.110 Mark) und höherer Ausstattung aus einem Bose-Soundsystem inklusive CD-Spieler. Dazu baut Honda ab Werk in alle Accord-Modelle (bis auf 1,8i S) noch eine Klimaanlage mit ein. Sicherheitsfeatures wie ABS, Front- und Seitenairbags, Zentralverriegelung und elektrische Fensterheber gehören ohnehin zu Serienstandard. Nach wie vor wird der im britischen Swindon produzierte japanische Mittelklässler als Vier- und Fünftürer angeboten.
Auch unterm Blech schlägt der Accord nun einen härteren Takt an. Ein 152 PS starker 2,3-Liter Motor ersetzt das bisherige 2-Liter-Aggregat (147 PS). Neben der Leistungssteigerung bedeutet das vor allem mit 206 Newtonmeter große Durchzugskraft, die - Honda-typisch - bei 4700 Umdrehungen ihr Maximum erreicht.
90 Prozent des Drehmoments liegen allerdings schon bei 2000 Touren an, so dass sich die Mittelklasse-Limousine auch relativ schaltfaul fahren lässt. Hart abgestimmt ist aber auch das Fahrwerk, dessen Federungskomfort den Fahrer stets über den Zustand des Straßenbelags informiert. Auf glattem Asphalt bleibt der Accord dafür selbst bei Geschwindigkeiten jenseits der 200 km/h-Marke angenehm leise. Man will ja auch weiterhin der Musik lauschen.