Honda Elysium: Selig auf dem Roller - DER SPIEGEL
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Honda Elysium Selig auf dem Roller

Ein futuristisches Fahrzeug mit einem ganz und gar klassischen Namen. Das Elysium war in der griechischen Mythologie das "Gefilde der Seligen". Nun hat der Zweiradhersteller Honda den Namen geborgt, um damit eine Roller-Neuheit zu benennen.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Selig jene, die an eine Realisierung des Elysium glauben. Andererseits: Das Konzept hat durchaus Charme. Es handelt sich um das vom BMW C1 bekannte Prinzip, ein allwettertaugliches Zweirad zu konstruieren.

Beim Honda Elysium kommt hinzu, dass sich das Dach und die Frontscheibe per Knopfdruck einfalten lassen, so dass ein richtiger Roller entsteht. Außerdem dürfen im Innern des Honda-Gefährts zwei Personen Platz nehmen, während der Sozius-Sitz beim BWM-Vehikel hinter und damit außerhalb des schützenden Ovals angebracht ist.

Technisch bietet der Honda ebenfalls mehr als das bayerische Modell. Angetrieben wird der Elysium von einem Vierzylinder-Boxermotor mit einem Hubraum von 750 Kubikzentimetern. Es gibt ein stufenloses Automatikgetriebe, Kardanantrieb, Blinker in LED-Technik, Sonarkameras die mitsamt einem Bildschirm im Cockpit die Rückspiegel ersetzten und einen Digital-Tacho.

"Frühestens 2003", so heißt es bei Honda, könnte die Studie Elysium rollende Wirklichkeit werden. Und das ist sicherlich der größte Unterschied zu seinem Vorbild von BMW: Den C1 gibt es nämlich schon längst.