Honda FCX Alkohol im Tank
Die in Genf gezeigte Brennstoffzellen-Studie soll Hondas Bereitschaft demonstrieren, zügig eine Alternative zum herkömmlichen Verbrennungsmotor anbieten zu können. Und die sieht bei den Japanern so aus: Aus dem Methanol wird in einem so genannten Reformer, einer Honda-Eigenentwicklung, Wasserstoff gewonnen. Mit dem wiederum wird in der Brennstoffzellen-Einheit elektrische Energie erzeugt. Der so gewonnene Strom treibt einen Festmagnet-Wechselstrommotor an, der rund 78 PS (49 kW) leistet. Bei einer zweiten Version der Studie haben die Ingenieure auf den Reformer verzichtet, als Kraftstoff dient in diesem Falle reiner Wasserstoff, der in einer Brennstoffzellen-Einheit von Ballard Power Systems in Energie umgesetzt wird.
Die Markteinführung des FCX, der auf dem Honda EV Plus basiert, ist für das Jahr 2003 geplant. Über die Fahrleistungen des sehr glatt und windschlüpfrig gestalteten Fahrzeugs ist bislang noch nichts bekannt, doch dürften sich einige Leistungsdaten wie etwa die PS-Zahl des Elektromotors bis zu einer Serienreife noch ändern. Die Botschaft des FCX aber ist klar: In den kommenden Jahren muss ein Hersteller, wenn er zu den Global Players gehören will, ein alternatives Antriebskonzept auf die Räder stellen können.