Kompaktvan-Studie Rüsselsheimer Schneemobil
"Viele dieser Ideen werden sich in künftigen Modellen unserer Marke wiederfinden," sagt Opel Technik-Vorstand Hans Demant über die neue Zukunftsstudie. Das Styling des silberblauen Schneemobils ähnelt stark dem auf der IAA in Frankfurt vorgestellten Leichtbau-Concept Car G90, der ebenfalls noch einmal in Detroit gezeigt wird.
Opel-Design-Direktor Hans Seer: "Große gespannte Flächen werden beim Snowtrekker durch dynamische Linien wirkungsvoll akzentuiert, klare grafische Elemente runden die Opel-Formensprache ab." Soll heißen: So kühl wie der Name wirkt auch das Design des Snowtrekker. Unter der kantig-eckigen äußeren Erscheinung steckt ein futuristisches Cockpit mit vier Rundinstrumenten sowie drei Dreh- und Druckknöpfen in der Mittelkonsole, mit denen Klimaanlage, Radio, Mobiltelefon, Navigationssystem oder auch heizbare Heckscheibe gesteuert werden.
Unter der Motorhaube arbeitet erstmals ein 110 kW (150 PS) starker Benzin-Direkteinspritzer. Er basiert auf dem neu entwickelten 2,2-Liter-Leichtmetall-Vierzylinder mit 108 kW (147 PS), der im Frühjahr erstmals im Astra Coupé und später auch im Sport-Zweisitzer Speedster eingesetzt werden soll.
Viel Arbeit haben die Opel-Entwickler in das Innenraum-Konzept der sechssitzigen Allrad-Studie gesteckt: Licht und Sicht auf die Berge gewährt ein Panorama-Dach aus wärmedämmendem Sicherheitsglas. In der Mitte des Daches ist eine zwei Meter lange und 40 Zentimeter breite Gepäckbox integriert. Sie hat zwei Fächer, die beide von innen zugänglich sind.
Wie schon beim Serien-Zafira lassen sich die hinteren Sitze vollkommen im Fahrzeugboden versenken. Für die Glühwein-Pause beim Skiausflug steckt zwischen den beiden Sitzen der mittleren Reihe, die in der Länge um 54 Zentimeter verschoben werden können, ein großes beheizbares Staufach, das zugleich als Armauflage dient. Ebenfalls elektrisch beheizbar sind die beiden Getränkedosenhalter in der Mittelkonsole.