Land Rover Freelander: Renovierter Racker - DER SPIEGEL
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Land Rover Freelander Renovierter Racker

Mit veränderten Stoßfängern und einem modernisierten Kühlergrill fährt der Freelander zukünftig ins Gelände. Die gravierendsten Änderungen hat Land Rover allerdings unter der Haube versteckt.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Kaum sind die neuen Herren im Haus, wird manches schon schöner, stärker, besser. So zum Beispiel beim Geländewagen Freelander von Land Rover, der Automarke, die kürzlich von BMW an die Premier Automotive Group des Ford-Konzerns verkauft wurde.

Vor allem zwei Motoren stehen im Mittelpunkt der Renovierungsarbeiten bei Land Rover: Ein V6-Triebwerk und ein Dieselaggregat mit Common-Rail-Direkteinspritzung. Der Sechszylinder kommt im neuen Topmodell zum Einsatz. Der Vollaluminium-Motor holt aus 2,5 Liter Hubraum eine Leistung von 177 PS (130 kW) und bietet ein maximales Drehmoment von 240 Nm.

Mit diesen Daten übertrifft der Freelander V6 das bisherige Spitzenmodell der Baureihe, den Freelander 1.8i, um mehr als die Hälfte. Der Einstieg in die V6-Varianten des Freelanders beginnt bei 49.750 Mark.

Etwas günstiger fällt der Wagen mit dem neuen Dieseltriebwerk aus, den gibt es nämlich ab 43.500 Mark. Unter der Haube des Freelander Td4 sitzt ein von BMW entwickelter 2-Liter-Turbodiesel-Direkteinspritzer, der den bisherigen Selbstzünder ersetzt.

Der bayerische Motor im britischen Offroader leistet 112 PS (82 kW) und stellt ein Drehmoment von maximal 260 Nm zur Verfügung. Gesteuert wird die Kraftentfaltung vom Fahrer wie gewohnt per Gaspedal. Der Druck auf die Trittfläche wird allerdings nicht mehr wie bislang über einen Bowdenzug weitergegeben, sondern elektrisch über ein so genanntes "Drive-by-wire"-System.

Neu beim Freelander ist auch ein Fünfgang-Automatikgetriebe, das beim V6-Modell serienmäßig installiert ist und beim Td4 als Option zur Verfügung steht. Neben dem üblichen Automatik-Modus können die Gangwechsel auch manuell eingeleitet oder über das Programm "Sport" gesteuert werden.

Sämtliche Freelander Modelle kommen in den Genuss einer größer dimensionierten Bremsanlage, eines ABS, der elektronischen Traktionskontrolle ETC und dem System HBC. Hinter Letzterem verbirgt sich die aus dem BMW X5 bekannte "Hill Descent Control", eine Steuerung, die das extreme Verringern der Geschwindigkeit im ersten Gang oder im Rückwärtsgang ermöglicht und in schwerem Gelände oder bei Bergabfahrten helfen soll.

Das günstigste Modell in der Freelander-Palette, der 1.8i, kostet nun 39.900 Mark. Die Fahrzeuge mit den neuen Motoren werden ab dem 11. November verkauft.

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