Lexus RX 300 Purer Lexus
In den USA hat der Name Lexus einen guten Klang. Mit über 185.000 Autos fährt Toyotas Edel-Division auf der anderen Seite des Atlantiks ausländischen Nobelmarken wie Mercedes-Benz, BMW oder Porsche auf und davon. Allen voran der Luxus-Geländewagen RX 300, der sich im Heimatland der SUV (Sport Utility Vehicle) innerhalb weniger Monate an die Spitze der Verkaufscharts setzte und zum Bestseller der japanischen Edelmarke avancierte.
Nun will der Nobel-Offroader Mercedes M-Klasse und BMW X5 auch auf heimischem Terrain schlagen. Ende September wird die europäische Version auf dem Pariser Autosalon enthüllt, im Oktober soll sie beim Händler stehen.
Wie seine Konkurrenten fährt der Lexus RX 300 statt eines traditionellen Leiterrahmens mit selbsttragender Karosserie und Einzelradaufhängung, was ihm Pkw-ähnlichen Fahrkomfort bescheren dürfte. Gestylt wurde er von dem griechischen Designer Sotiris Kovos. "Die Idee war, ein luxuriöses Fahrzeug zu entwerfen, das Potenzial für den Offroad-Einsatz hat", sagt Kovos.
Angetrieben wird der mehr als 4,5 Meter lange RX 300 von einem Drei-Liter-V6-Motor mit variabler Ventilsteuerung, der 201 PS (148 kW) mobilisiert. Um europäischer Fahrdynamik zu genügen, haben die Lexus-Ingenieure unter anderem neue Federn, Dämpfer und Stabilisatoren entwickelt.
Um die aktive Sicherheit zu erhöhen und den höheren Geschwindigkeiten auf Deutschlands Autobahnen gerecht zu werden, wurde die komplette Bremsanlage optimiert. Auch dem europäischen Geschmack kamen die Designer entgegen: Anders als in den USA fährt der Lexus RX 300 auf deutschen Straßen mit neu gestalteten Scheinwerfern und Heckleuchten, einem neuem Frontgrill und veränderten Stoßfängern vor.