Mazda 323 Weniger ist mehr
Die Japaner haben trotz stärkerer Motoren und Detailverbesserungen die Preise ganz real gesenkt. So wurde das Basismodell 323 F 1.4 beispielsweise 100 Mark günstiger. Der alte 1,5-Liter in Exklusiv-Ausstattung kostete bislang 30.540 Mark, in der neuen Version hat er 100 Kubik und zehn PS mehr, kostet aber nur noch 29.390 Mark. Auch der Turbodiesel leistet nun 100 statt 90 PS, ist dafür aber für 400 Mark weniger zu haben.
Die preisliche Zurückhaltung setzt sich allerdings auch beim Styling des Mazda 323 fort. Hier hätte das unauffällige Kompaktmodell aus Hiroshima ein paar kräftige Retuschen vertragen können. Stattdessen fiel das Facelifting so dezent aus, dass man es kaum sieht. Ein anderer Frontspoiler hier, ein wenig Chromschminke da, das wars. Die wesentlichen Veränderungen fanden unterm Blech statt. Aus dem 1,5-Liter-Benziner (88 PS) wurde ein 1,6-Liter mit 98 PS, der 1.9i-Motor (114 PS) heißt nun 2.0i und bietet mit 131 PS noch mehr Antritt und Leistung. Ebenso wie der modifizierte Turbodiesel.
Die Sicherheitsausstattung hingegen blieb üppig: Airbags für Fahrer und Beifahrer (abschaltbar), Sidebags, drei Automatikgurte hinten, ABS mit Bremskraftverteilung, Traktionskontrolle und neuerdings auch die Isofix-Kindersitzhalterung auf den Rückbänken gehören zur Serie. Für sportliche Typen gibt's den 323 sportive mit weiß unterlegten Tachoscheiben, die nachts rot beleuchtet werden, silberfarbenen Applikationen und Lederlenkrad.