Mazda 626-Nachfolger Sechser in Tokio
Neben den beiden Ziffern hat die neue Mittelklasse-Baureihe aber auch ihre Biederkeit verloren. Die Karosserielinie wirkt eleganter, die konturierte Motorhaube mit Chromgrill und mandelförmigen Scheinwerfern erwecken einen modernen Eindruck. Für Mazda symbolisiert der 6 "eine neue Philosophie". "Mazda hat sich verändert", sagt Präsident Mark Fields, "damit Produkte geschaffen werden können, die sich deutlich von dem unterscheiden, was man bislang von Mazda gewohnt war."
Bei den Karosserievarianten allerdings bleibt erst mal alles beim Alten. Wie der Vorgänger wird der "Sechser" in drei Versionen angeboten: als Stufenheck-Limousine, Fließheck und Kombi. Ein Blick unter deren Motorhauben verrät da schon mehr. Hier findet sich eine neue Familie von Vierzylinder-Benzinern, die Mazda als "Speerspitze der Motorenentwicklung im Ford-Konzern" etablieren soll. Diese sollen danach auch in weiteren Modellen zum Einsatz kommen sollen. Dazu zählt vor allem ein von den Japanern entwickelter 2,3-Liter-Motor mit sequenziellem Ventilsteuerungssystem SVT.
Das gilt aber auch für die Common-Rail-Dieselmotoren der nächsten Generation, die bereits die strenge Euro-4-Abgasnorm erfüllen sollen. Im Mazda 6 debütieren zunächst die beiden 2-Liter-Aggregate mit 120 und 136 PS und Drehmomentwerten um die 300 Newtonmeter. Mit ihren 64-Liter-Tanks sollen sie nahezu 950 Kilometer weit kommen.
Im verbreitertem Innenraum des Mazda 6 werden Platzkomfort und Variabilität großgeschrieben. Der Kofferraum der Limousine fasst 500 Liter Volumen, der Kombi noch einmal vier Liter mehr. Für die Sicherheit sorgen zweistufige Frontairbags und Seitenairbags sowie ein neuer seitlicher Luftpolster-Vorhang an den Türen, der sich von A- bis C-Säule über die gesamte seitliche Fensterfront erstreckt.