Mercedes SLA "Silberpfeilchen" aus Stuttgart
Dichtes Gedränge herrscht um die nur 1,25 Meter hohe Studie im Cobo-Center in Detroit, wo Mercedes den SLA jetzt erstmals präsentiert. So also stellen sich die Schwaben einen Mini-Roadster vor, der in Zukunft bei der altehrwürdigen Marke das Image der ewigen Jugend pflegen soll. Der Bug mit der pfeilförmig zulaufenden Haube erinnert an den Silberpfeil-Rennwagen der Stuttgarter. Und das soll er auch - schließlich will Mercedes mit dem Auto sportliche Assoziationen wecken.
Der Mercedes SLA hat das Fahrwerk der A-Klasse, und auch unter der Haube der Studie grüßt der kompakte Bruder. Dort nämlich steckt der bekannte 1,9-Liter-Motor, der 125 PS (92 kW) leistet und den Wagen auf eine Höchstgeschwindigkeit von 209 Stundenkilometern bringt. In Kombination mit der aggressiv und auffällig gestylten Karosserie (cW-Wert 0,36) verbraucht der Motor laut Werksangaben 7,1 Liter auf hundert Kilometer.
"Fahrspaß pur" versprechen die Mercedes-Mannen für den SLA, der dank Leichtbauweise aus Aluminium (Rahmen) und Kunststoff (Karosserie) lediglich 950 Kilo auf die Waage bringt. Trotzdem ist das Auto nichts für Puristen, denn der SLA ist mit Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer, Airbags und dem Stabilitätsprogramm ESP ausgerüstet. Weitere Ausstattungsmerkmale sind Zentralverriegelung, elektrische Fensterheber und Sattelleder auf den Sitzen, die ansonsten aus Karbon gefertigt sind.
Neu und ungewöhnlich sind die Lichter des SLA: Vorne besitzt der kleine Roadster Xenon-Scheinwerfer, für die Blinker, die Rückfahrscheinwerfer und die Bremsleuchten kommen Hochleistungs-Leuchtdioden (LED) zum Einsatz. Und sobald der Rückwärtsgang eingelegt wird, flammt eine 60 Zentimeter lange Neonröhre unter dem Heckstoßfänger auf, um die Fläche hinter dem Auto auszuleuchten.