Mitsubishi Colt: Namedropping - DER SPIEGEL
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Mitsubishi Colt Namedropping

Vor allem die Namen sind neu bei Mitsubishis Kompaktmodell Colt. Nun heißt der ehemalige GLX "Comfort", der Ex-GL trägt die Bezeichnung "Avance".
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Einhergehend mit den veränderten Namen wurde auch am Auto selbst einiges renoviert. Die Variante Avance soll nun den eher sportlich orientierten Fahrer ansprechen und erhält deshalb Nebelscheinwerfer, eine Frontspoilerlippe, 185er-Reifen auf Leichtmetallfelgen und Seitenschweller in Wagenfarbe.

Die ist übrigens immer im Ton "Panther Schwarz" gehalten; Mitsubishi bietet den Colt Avance ausschließlich im Trauerlook an. Dafür sind, wie bei inzwischen jedem halbwegs auf sportlich getrimmten Automobil, die Zifferblätter der Cockpitinstrumente weiß unterlegt.

Während die optischen Neuerungen die Version Avance betreffen, gelten einige technische Änderungen für beide Ausstattungsniveaus des Colt. Augenfälligste Neuheit sind die leicht aufgepeppten Motoren. Der 1,3-Liter-Vierzylinder, die Einstiegsmaschine also, leistet nun 82 PS (60 kW), statt wie vorher 75 PS (55 kW). Und der 1,6-Liter-Motor wurde von 90 PS (66 kW) auf nun 103 PS (76 kW) austrainiert.

Dabei kletterte auch das Drehmoment auf jetzt maximal 141 Nm. Die Fahrdaten dieses Motors in Verbindung mit dem Colt Avance sind recht ordentlich: Den Spurt von 0 auf 100 km/h absolviert der Wagen in 10,5 Sekunden, als Höchstgeschwindigkeit gibt Mitsubishi 185 km/h an. Und als Durchschnittsverbrauch 7,2 Liter Superbenzin je 100 Kilometer. Mit dem 1,3-Liter-Motor ist der Colt ab 23.690 Mark zu haben, das Avance-Modell mit dem 1,6-Liter-Motor steht ab 30.490 Mark bei den Händlern.