Mitsubishi Pajero Pinin Familien-Freizeit-Frachter
Für das Design zeichnete wiederum der italienische Blechschneider Pininfarina verantwortlich, in dessen Werk nahe Turin der große Pinin auch gebaut wird.
Mit den beiden zusätzlichen Türen wuchs der Pinin um 30 Zentimeter, auch der Radstand verlängerte sich um 17 Zentimeter. Dadurch gewinnt der Pinin nicht nur einen größeren Fahr- und Reisekomfort, auch die Familien- und Alltagstauglichkeit wurde durch den von 358 auf 1158 Liter ausbaubaren Kofferraum vergrößert.
Aber nicht nur zwei zusätzliche Türen hat Mitsubishi in den neuen Pinin eingebaut, sondern auch einen weiteren direkteinspritzenden Benzinmotor. Mit dem 2-Liter-GDI im großen Pinin kommt in Deutschland, nach dem 1,8-Liter, dem 2,4-Liter und dem 3,5-Liter-V6, bereits die vierte Hubraum-Variante der benzinsparenden Technologie auf den Markt.
Das 129 PS starke Aggregat ist allerdings das einzige, das Mitsubishi zurzeit für den großen Pinin anbietet. Wie die ersten Testfahrten zeigten, reichen die 190 Newtonmeter Drehmoment zwar für ein komfortables Vorankommen.
Voll beladen oder bei extremen Steigungen geht dem Freizeit-Frachter aber auch schnell die Puste aus. Ein neuer Turbodiesel soll im kommenden Jahr hinzukommen.
Alle Ehre macht der kleine Ableger des Offroad-Klassikers Pajero der Mitsubishi-Geländewagen-Familie. Auf asphaltierten Strecken fährt der Pinin mit geräusch- und verbrauchsgünstigerem Hinterradantrieb, abseits befestigter Wege lassen sich dazu drei verschiedene Antriebsmodi zuschalten.
Ein variabler Allrad verteilt die Kraft automatisch je nach Griffigkeit der Fahrbahn zwischen Vorder- und Hinterachse. Für rutschigen Untergrund empfiehlt sich dagegen der starre Durchtrieb im Verhältnis 50:50. Und für scheinbar auswegloses Terrain gibt es noch eine Geländeuntersetzung, mit der sich der Pinin selbst aus dem größten Schlam(m)assel zieht.
Nichts zu meckern gibt's an der Preisgestaltung. Lediglich 1600 Mark mehr verlangt Mitsubishi für die beiden zusätzlichen Türen sowie den neuen, stärkeren Motor im Vergleich zur Kurz-Version. Als Basismodell ist der neue Pajero Pinin ab 38.950 Mark zu haben. Die Grundausstattung umfasst dabei u.a. Allradantrieb, Front- und Seitenairbags, sowie ABS.
Die Top-Version Styling, zusätzlich mit Funkfernbedienung, elektrisch einstellbare Außenspiegel und Fensterheber, Klimaanlage, Alu-Felgen und verchromten Türgriffen kostet 44.900 Mark.