Neue Volvo-Modelle Schwedische Planspiele
"Dass es diese fünf Modellvariationen werden, wurde von Volvo inoffiziell bestätigt", so die schwedische Tageszeitung "Aftonbladet". Die vom Blatt veröffentlichten Zeichnungen der neuen Volvo-Modelle seien dagegen nur "eine qualifizierte Vermutung". Einige Modelle teilen sich Technik-Komponenten der nächsten Generation des Ford Focus und Mazda 323.
Mit dem Mini-Volvo P30, der voraussichtlich ab 2004 erscheint, sollen vor allem jüngere Käufer angelockt werden. Das Konkurrenzmodell zum Audi A2 wird, so "Aftonbladet", "kein billiger Kleinwagen sein." Er verfügt zwar nur über einen minimalem Kofferraum, dafür aber auf dem Rücksitz genügend Platz für zwei Erwachsene. Der kleine Fünftürer soll unter anderem einen Antrieb, der gemeinsam mit Ford entwickelt wurde, bekommen.
Im selben Jahr soll ebenfalls ein kleines C40 Cabriolet als kombiniertes Coupé-Cabriolet mit Metall-Flachdach wie beim Peugeot 206 CC Premiere feiern. Das bisherige Modell C70 wird mangels Erfolg aus dem Programm genommen. Der C40 wird über eine richtige Rückbank und einen vollwertigen Kofferraum verfügen, der bei geöffnetem Dach jedoch nur Platz für ein paar kleine Taschen bietet.
Schon im Herbst nächsten Jahres hingegen soll eine kürzere Version der S40-Limousine kommen, ein "richtiger Familienvolvo", so "Aftonbladet", "und kein Flirt mit BMW-Fahrern". Der Viertürer wird sechs Zentimeter höher werden, ein Vorteil, der vor allem den Passagieren auf den Rücksitzen zu gute kommen soll.
Ebenfalls 2002 soll dann auch noch der V50 auf den Markt rollen, ein "typischer Volvo-Kombi" mit geradem Heck und extrem hohem Dach. Ein Jahr darauf folgt der V50 XC, ähnlich dem Prinzip des V70 Cross Country ein paar Zentimeter höher gelegt und mit Allradantrieb.