Nissan Maxima QX: Dezente Größe - DER SPIEGEL
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Nissan Maxima QX Dezente Größe

Die Japaner selbst platzieren ihr neues Topmodell in der "gehobenen Mittelklasse". Dabei möchten sie eigentlich mehr: Sie wollen endlich ins Nobelsegment des Automarktes vorstoßen. Technisch wäre das vorstellbar, doch ohne Flair und ein überzeugendes Design funktioniert das nicht.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Die Bezeichnung "gehobene Mittelklasse" ist insofern für den neue Maxima QX treffender. Der Wagen wurde vor allem größer. Die Karosserie wurde um 15 Zentimeter gestreckt, der Radstand wuchs um fünf Zentimeter im Vergleich zum Vorgänger. Das schuf auch mehr Platz im Innenraum, wo man nun auf den Vorder- und Rücksitzen die Beine ausstrecken kann. Auch im Kofferraum darf es jetzt ein wenig mehr Gepäck sein, denn das Volumen des Heckabteils stieg von 440 auf 520 Liter.

Der Maxima QX wird weiterhin mit zwei V6-Leichtmetall-Motoren angeboten. Das kleinere Aggregat holt aus zwei Litern Hubraum 140 PS (103 kW), macht den 1,5-Tonner rund 200 Stundenkilometer schnell und schluckt nach Werksangaben im 100-Kilometer-Durchschnitt 9,2 Liter Superbenzin. Der kräftigere Motor ist der V6 mit drei Litern Hubraum, 200 PS (147 kW) und einem Drehmoment von 271 Nm. Das erlaubt eine mögliche Höchstgeschwindigkeit von 230 Stundenkilometern. Den Durchschnittsverbrauch dieses Triebwerks gibt Nissan mit 9,5 Litern je 100 Kilometer an.

An Sicherheits- und Komfortausstattung bietet die Limousine die in dieser Klasse üblichen Features. Wirklich neu sind am renovierten Modell die Xenon-Scheinwerfer mit Hochdruck-Reinigungsanlage, die größeren Türöffnungen und die verbesserten Frontsitze. Die Preispalette reicht von 46.900 bis 58.900 Mark. Eine Lederausstattung kostet 4200 Mark mehr, ein Vierstufen-Automatik-Getriebe rund 3000 Mark und eine Metallic-Lackierung schlägt mit einem Aufpreis von 1200 Mark zu Buche.