Nissan-Studien: Rolling Jukebox - DER SPIEGEL
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Nissan-Studien Rolling Jukebox

Einmal mehr die Augen reiben werden sich die Besucher des Genfer Salons (1. bis 11. März 2001) auf dem Nissan-Stand. Denn was die Japaner dort mit der City-Car-Studie "Chappo" zeigen, fällt in die Kategorie "Schöne Neue Autowelt".
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Wobei das Wort Auto möglicherweise nicht ganz zutreffend ist. Denn das unförmige Ungetüm mit dem "kompakt-asymmetrischen Two-Box-Design" wirkt mit seiner großflächigen Verglasung mehr wie ein fahrendes Terrarium. Nissan wählt dafür selbst lieber die Bezeichnung "Wohnzimmer auf Rädern", das durch sein großzügiges Raumangebot und seine Ausstattung "eine Art Lebensraum" darstellt. Hier sollen sich die viel zitierten "jungen, aktiven Menschen" nicht nur zum Fahren aufhalten, sondern DVD-Filme anschauen, Musik hören oder im Internet surfen.

Neben der rollenden Jukebox zeigen die Japaner in Genf mit der Sportwagen-Studie "Z Concept" aber auch, dass sie das Autobauen nicht verlernt haben. Das rassig gestylte Sportcoupé mit kraftvollem V6-Motor und Heckantrieb erlebte seine Weltpremiere Anfang Januar in Detroit und wird nun erstmals in Europa gezeigt. Die Markteinführung des Serienfahrzeuges, das sich stark an dieser Studie orientieren wird, ist für Mitte 2002 zuerst in den USA geplant. Später soll der sportliche Zweisitzer auch nach Europa kommen.

Noch für September diesen Jahres hingegen ist die Markteinführung des Nissan X-Trail geplant, der in Genf noch einmal als Konzeptfahrzeug präsentiert wird. Der fünftürige Allradler fällt in die Kategorie der vielseitig nutzbaren "Sport Utility Vehicle" (SUV), die sowohl auf Asphalt wie im Gelände zu fahren sind.

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