Nissan-Studien Yin und jung
Seit Design beim Renault-Partner Nissan in den Rang eines Unternehmenszieles aufgerückt ist, scheinen die Japaner vor Kreativität nur so zu sprudeln. Beim Genfer Salon (7. bis 17. März), einer der wichtigsten Bühnen für Konzeptfahrzeuge, stellt Nissan gleich zwei Modelle vor, die künftig realisiert werden könnten.
Zum Beispiel den gedrungenen, klobig und aggressiv gestylten Sportwagen Skyline GT-R. Der Zweisitzer mit den ewig langen Scheinwerfer-Schlitzen und den großen Blechflächen steht laut Nissan für "absolute Höchstleistung". Worin die genau besteht, wird allerdings nicht verraten, es sei ja noch nicht einmal entschieden, ob der Wagen dereinst in Serie gebaut werde. Jedenfalls deuten die Optik, der ausfahrbare Heckspoiler und die Hosenträgergurte an den Sportsitzen an, dass Nissan mit diesem Modell auf die Überholspur möchte.
Einen ganz anderen Charakter hat die zweite Studie der Japaner, das Geländewagen-Konzeptfahrzeug Yanya. Das Äußere des Modells sieht ein wenig nach Baukasten aus: quadratisch, praktisch, schlicht. Nicht besonders spektakulär, aber auf jeden Fall sehr modern und robust wirkt das Auto. Nissan verkündet, der Wagen sei "technisch hoch entwickelt, stilvoll und dabei auch noch erschwinglich". Es sollen ja vor allem "jugendliche Käufer in Europa" angesprochen werden.
Interesse dürfte vor allem die Innenraumgestaltung wecken: Die Sitze sind klappbar und lassen sich verschieben, so dass der Platz sehr variabel genutzt werden kann. Außerdem verspricht Nissan den Einsatz von neuen Materialien, die sich sehrweich und angenehm anfühlen ("soft touch") und darüber hinaus sehr strapazierbar sein sollen. Ebenfalls neu ist die Konzeption des Daches, dessen hinterer Teil sich so öffnen lässt, dass eine Art Pick-up entsteht.