Nissan Terrano II Renovierter Racker
Seit der Einführung 1993 wurde der "klassische Geländewagen mit den Fahrleistungen und dem Komfort eines Pkw" rund 200.000 Mal verkauft. Warum also etwas verändern? Entsprechend dezent fiel das jüngste Facelift aus. Modifikationen am Grill, Stoßfänger und den Scheinwerfern lassen den Off-Roader jetzt noch ein wenig breiter und kräftiger erscheinen.
Auch unterm Blech blieb fast alles beim Alten. Zu den technischen "Innovationen" des neuen Modelljahrgangs zählen das um eine elektronische Bremskraftverteilung erweiterte ABS sowie wasserabweisendes Glas für die vorderen Seitenscheiben. Schon bei geringem Tempo soll der Fahrtwind die Scheiben tropfenfrei blasen und damit die Sicht auf die Rückspiegel verbessern.
Wie bisher fährt der Terrano II mit einem durstigen (rund 13 Liter Super) 2,4-Liter-Benziner (85 kW / 116 PS) sowie dem kräftigen 2,7 Liter-Turbodiesel (92 kW / 125 PS). Leider haben es die Japaner versäumt, den Selbstzünder bei dieser Gelegenheit mit moderner Einspritztechnik auszurüsten. Über zehn Liter Verbrauch sind für einen Diesel nicht mehr zeitgemäß.
Auch der Einstiegspreis für die 2,4-Liter-Basisversion ist geblieben (40.995 Mark), die Aufpreise für die häufiger georderten Turbodiesel-Varianten wurden dagegen noch einmal um jeweils 700 Mark angehoben. Der günstigste Diesel-Terrano ist nun der 2,7 TD Comfort in der kurzen Dreitürer-Version für 44.695 Mark. Dafür hat Nissan die Ausstattungsvarianten erweitert. Jede der vier Versionen Comfort, Sport, Luxury und Elegance beinhaltet ein eigenständiges Paket serienmäßiger Features inklusive eigener Farben und Polster. Die Luxury-Ausstattung bietet sogar Klimaanlage und Leichtmetallfelgen, die Topversion Elegance darüber hinaus mit beigem Leder bezogenen und beheizbaren Vordersitzen sowie elektrischem Glas-Hub-Schiebedach. Aber auch zu einem Top-Preis: Mit 62.295 Mark steht der "elegante" Terrano als Turbodiesel und Fünftürer ganz oben auf der Preisliste.