Porsche 911 Carrera: Hier und da geändert - DER SPIEGEL
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Porsche 911 Carrera Hier und da geändert

Ab September rollt in Stuttgart-Zuffenhausen die zweite Generation der Baureihe 996 aus den Produktionshallen. Das bedeutet: Der klassische Porsche 911 Carrera fährt runderneuert vor, inklusive eines neuen Motors.
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Die Änderungen am neuen Modell gingen "weit über ein reines Facelift hinaus", lassen die Stuttgarter Sportwagenbauer verlauten. Das ist auch nicht übertrieben, denn entsprechend ihrem Ruf, haben sich die Ingenieure mal wieder tief über den Motor gebeugt und ihn erneut um ein paar Prozentpunkte aufgemöbelt.

Zum Beispiel wurde der Hubraum des Sechszylinder-Boxermotors vergrößert. Von bislang 3,4 Liter auf dann 3,6 Liter. Entsprechend stieg auch die Leistung. Im 911er des Modelljahres 2002 wird sie bei 320 PS (235 kW) liegen, bisher mobilisierte das Triebwerk 300 PS (221 kW). Die Höchstgeschwindigkeit klettert von 280 auf 285 km/h, die Beschleunigung von 0 auf Tempo 100 ist im renovierten Modell in 5 Sekunden möglich, während das Vorgängermodell dafür 5,2 Sekunden benötigte.

Doch nicht nur unterm Blech wurde die "next generation" des Elfers verändert, auch von außen sieht der Neue ein wenig anders aus als das bislang gefertigte Modell. Die Scheinwerfer etwa sind bei allen vier Varianten - Coupé und Cabriolet jeweils mit und ohne Allradantrieb - jetzt so geformt wie beim 911 Turbo. Zudem wurde die Frontpartie verändert. Sie wirkt nun spitzer, flacher und einen Hauch eleganter. Auch von hinten ist der Neue leicht zu identifizieren: Zum einen auf Grund der beiden nun ovalen Auspuffendrohre, zum anderen an der weiter nach unten gezogenen Blende. Im Cabriolet kommt zudem statt der bisherigen Kunststoffscheibe eine beheizbare Heckscheibe aus Glas zum Einsatz.

Vermutlich werden die Änderungen am Modell auch eine Neujustierung der Preise nach sich ziehen. Näheres dazu dann spätestens im September bei Porsche-Händler.