Renault Mégane: Verzögerungs-Taktik - DER SPIEGEL
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Renault Mégane Verzögerungs-Taktik

Zum Jahreswechsel hat Renault seine Mégane-Baureihe noch einmal aufgerüstet. Die Zahl der Modellvarianten wurde damit entsprechend erhöht.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Alle fünf Karosserieversionen des Kompaktmodells fahren im Modelljahr 2001 serienmäßig mit einem Bremsassistenten, der im Notfall selbständig den maximalen Bremsdruck aufbaut. So etwas gibt es bislang nur bei den hochpreisigen Mercedes-Modellen.

Doch ebenso wie die Stuttgarter haben auch Renaults Unfallforscher herausgefunden, dass 70 Prozent der Autofahrer nicht das gesamte Bremspotenzial ausnutzen, weil sie bei einer Notbremsung nicht stark oder lange genug aufs Pedal drücken. Mit dem Bremsassistenten solle sich der Bremsweg je nach Fahrer um bis zu 20 Prozent verkürzen lassen.

Darüber hinaus sind die Stufenheck- (Classic), Coupé-, Fließheck- und Kombiversionen (Grandtour) des "französischen Golf" im nächsten Jahr auch mit dem bislang nur im Scénic erhältlichen Turbodiesel mit Common-Rail-Einspritzung 1.9 dCi (102 PS) zu bekommen.

Insgesamt umfasst die Mégane-Baureihe damit 17-Benziner- und sieben Diesel-Varianten zwischen 80 und 140 PS.

Optisch ändert sich hingegen wenig, bis auf neue Bezugsstoffe und leichte Retuschen an der Instrumententafel. Für Renault jedoch Anlass genug, um den vier Ausstattungslinien neue Namen zu geben. An Stelle der bisherigen Modellbezeichnungen Basis, RT und RXE treten jetzt, wie schon bei Espace und Twingo, die Versionen Authentique, Expression, Dynamique und Privilège.