Renault Trafic: Design für alle - DER SPIEGEL
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Renault Trafic Design für alle

Die Franzosen bringen im Sommer ein leichtes Nutzfahrzeug auf den Markt, das gemäß der neuen Markenstrategie auffällig gestylt wurde. Zunächst fährt der Renault Trafic als Kastenwagen und als neunsitziger Minibus vor.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Um die Frontscheinwerfer trägt der Trafic dicke Ringe, die Karosseriebleche wurden im Vergleich zu anderen Autos dieser Klasse nahezu exzentrisch geformt. Schwünge, Kanten und Knicke brechen die großen Flächen, von der Seite betrachtet entfaltet das Styling beinahe so etwas wie Dynamik.

Man kann aber auch der Ansicht sein, dass der Trafic übertreibt und als Arbeitsgerät und Werktagsvehikel ein wenig zu aufgedonnert daherkommt. Langweilig jedenfalls ist er nicht.

Als Kastenwagen oder Minibus

Renault bietet den Wagen zum Verkaufsstart als Kastenwagen und als Kombi-Minibus wahlweise mit zwei Radständen, in zwei Gewichtsklassen und in zwei Leistungsstufen an. Der 1,9-Liter-Diesel mit der kuriosen Bezeichnung dCi ist ein Turbomotor mit Direkteinspritzung und Common-Rail-Technik, der mit entweder 82 oder 100 PS (60 oder 74 kW) zu haben ist.

Der Motor ist ab Werk mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe gekoppelt. Als Kastenwagen kostet das Modell mit dem Basismotor 32.466 Mark, als Neunsitzer 36.378 Mark.

Gekühltes Handschuhfach

ABS, Scheibenbremsen und ein Fahrerairbag gehören zur serienmäßigen Sicherheitsausstattung. Ein Beifahrerairbag kostet 465 Mark Aufpreis, vordere Seitenairbags 351 Mark. Ausgestattet sind die Autos mit zwei Getränkehaltern, getönte Scheiben sowie beim Kombi-Modell auch mit Heckscheibenheizung, Heckscheibenwischer und Zentralverriegelung mit Funkfernsteuerung.

Wer eine Klimaanlage zum Extrapreis von 2268 Mark installieren lässt, bekommt auch ein gekühltes Handschuhfach und einen spezielle UV-Schutz-Frontscheibe dazu.

Trafic-Serie soll ausgebaut werden

Renault möchte die Trafic-Serie nach dem Start im Sommer zügig ausbauen. Ende des Jahres wird das Plattform-Fahrgestell angeboten werden, auf den dann zum Beispiel eine Pritsche oder aber ein Wohnmobil-Aufsatz montiert werden können. Im kommenden Jahr soll es eine erweiterte Minibus-Version geben. Außerdem sind zusätzliche Motoren vorgesehen. Ein 2-Liter-Benziner mit 120 PS (88 kW) und ein 2,5-Liter-Diesel dCi mit 133 PS (98 kW).