VW Passat Polierter Wirbelwind
Volkswagen putzt den Passat raus. Bevor die Wolfsburger im nächsten Jahr mit der Oberklasse-Limousine D1 den automobilen Olymp erklimmen wollen, haben sie ihr momentanes Top-Modell noch einmal mit reichlich Chrom auf Hochglanz poliert. Anfang November soll das erfolgreiche Mittelklasse-Modell im neuen Gewand und mit zusätzlichen Motoren beim Händler stehen.
Auffälligste Merkmale neben dem Chrom-Besatz am Kühlergrill - und in den gehobeneren Ausstattungen auch an den Seitenfenstern - sind die neu gestaltete Front- und Heckpartie. Die Sicken auf der V-förmigen Motorhaube wurden stärker herausgehoben und enden in einer markanten Kühlermaske. Neu geformt sind auch die Doppelscheinwerfer, hinter deren Klarglasabdeckungen künftig auf Wunsch auch Bi-Xenonlicht die Dunkelheit erhellt.
Damit der neue Passat auch sofort von hinten erkannt wird, füllen die Rücklichter jetzt den gesamten hinteren Kotflügel aus. Für ein unverwechselbares Erscheinungsbild sorgen hier jeweils zwei in die Leuchtkörper integrierte kreisrunde Linsen.
Fahrwerk und Abmessungen blieben weitgehend erhalten. Dafür kommen in der Limousine fünf neue oder modifizierte Motoren zum Einsatz. Die drei Benziner leisten 102 PS (75 kW), 115 PS (85 kW) und 170 PS (125 kW). Neben dem bereits bekannten 150-PS-V6-Selbstzünder treiben den neuen Passat auch die beiden neuen Pumpe-Düse-TDI mit 100 PS (74 kW) und 130 PS (96 kW) nach vorn.
"Ausstattungsbereinigt" soll der neue Passat mit, so VW, für "deutlich unter 40.000 Mark" bei den Händlern stehen. Er würde damit unter dem Preisniveau seines Vorgängers bleiben.