Waidmannsheil Japaner auf der PR-Pirsch
Zielgruppenmarketing nennt man das wohl, was Subaru mit seinem SUV (Sport Utility Vehicle) Forester treibt. Der leichte, permanent allradgetriebene Geländewagen mit dem Zweiliter-Boxermotor, den es wahlweise mit 121 PS (90 kW) oder mit turbounterstützten 169 PS (125 kW) gibt, wird auch für die "spezifischen Bedürfnisse des Jägers optimiert", wie die Japaner verkünden. Unter anderem ist die Halali-Version mit schmutzabweisenden Sitzbezügen und Türverkleidungen aus Vinyl-Leder ausgestattet so muss sich der Jäger keine Sorgen machen, wenn er nach der Pirsch schlammverkrustet in den Wagen steigt.
Ob es auch eine spezielle Halterung für die Jagdflinte gibt, teilt Subaru leider nicht mit. Dafür gibt es im GL Modell Klimaanlage und Seitenairbags ab Werk, in der Ausstattungsvariante GX gehören darüber hinaus auch ein Tempomat und in Wagenfarbe lackierte Stoßfänger - Tarnung! - zum Lieferumfang. Natürlich gibt es den Forester auch völlig ohne Jäger-Extras. Wer dem Waidhandwerk gegenüber eher skeptisch eingestellt ist, kann sich über Leichtmetallfelgen oder Nebelscheinwerfer mit Chrom-Umrahmung beim Turbo-Modell freuen, dass außerdem mit einer Lufthutze auf der Motorhaube Respekt einflößen will. Am 26. Februar kommt der Subaru Forester auf den Markt, die Preise für den Wagen stehen allerdings noch nicht fest.