Zender Straight 8 Bulliger Kracher
Lediglich acht Monate, so teilt das Unternehmen mit, dauerte das Unterfangen, den Straight 8 auf die Räder zu stellen. Das liegt unter anderem daran, dass für die voll fahrtaugliche Studie auf bereits vorhandene Komponenten zurückgegriffen wurde. Der Motor zum Beispiel stammt von BMW. Es ist ein 3,2-Liter-Sechszylinder-Aggregat mit einer Leistung von 321 PS (236 kW), der über ein Fünfgang-Schaltgetriebe die Hinterräder antreibt.
Wirklich eigenwillig und eigenständig designte und baute Zender die vier Meter lange Karosserie aus Composite-Kunststoff. Durch die breiten, senkrecht verlaufenden Schürzen wirkt das Auto etwas unbeholfen und klobig; die Stylisten setzten auf klare Linien, deutliche Kanten und große, glatte Flächen. Das gibt dem Auto eine gewisse Schwere und Ernsthaftigkeit, die nicht so recht zu einem Freizeit- und Spaßfahrzeug wie einem Roadster passen will.
Trotzdem setzt der Straight 8 einige frische Akzente, wie zum Beispiel die großen Leuchteinheiten an Front und Heck, an denen besonders die LED-Blinklichter auffallen. Grob und beinahe etwas brutal sehen auch die mächtigen Überrollbügel aus massivem Aluminium auf. Diese Bauteile korrespondieren mit den kantigen Einfassungen der Rücklichter. Auffällig ist auch das schimmernde Schlammgrün, in dem das unverkäufliche Einzelstück lackiert ist: Der Farbton heißt "Vert Soleil" und wurde eigens für das Konzeptfahrzeug entwickelt.
Die Fahrwerte des Autos gibt Zender wie folgt an: In 5,3 Sekunden beschleunigt der Wagen aus dem Stand auf Tempo 100, als Höchstgeschwindigkeit sind mehr als 250 km/h möglich. Die neuen Fünfspeichen-Leichtmetallräder des Straight 8 - es handelt sich um 16-Zoll-Felgen - sind übrigens ab Februar für Modelle der Marken VW, Audi und Seat erhältlich.