Zivilfahnders Traum: Bloß nicht auffallen - DER SPIEGEL
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Zivilfahnders Traum Bloß nicht auffallen

Der neue Hyundai Accent ist ein Auto, nach dem sich garantiert niemand umdrehen wird. Es sei denn, man lässt das Preisschild an der Windschutzscheibe kleben.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

In den nächsten Wochen fährt der koreanische Hersteller die Neuauflage des Accent zu den deutschen Händlern. Die Modellreihe wird seit 1994 hier zu Lande angeboten und seither verkaufte Hyundai rund 50.000 Accent-Modelle. Über solche Zahlen schmunzeln zwar andere Hersteller, doch für die Marke aus Fernost ist der Wagen das wichtigste Standbein auf dem hiesigen Markt. Deshalb wurde das Auto gründlich überarbeitet: Der neue Accent ist mit 4,20 Meter Karosserielänge größer als sein Vorgänger, der Radstand wuchs um vier Zentimeter auf 2,44 Meter. Das kommt besonders dem Innenraum und dort dem Platzangebot auf den hinteren Sitzen zugute; der Kofferraum allerdings ist mit 321 Litern eher bescheiden bemessen.

Hyundai bietet den Accent zunächst ausschließlich mit einem 1,3-Liter-Vierzylindermotor an, ein 1,5-Liter-Motor soll im Sommer folgen. Das 1,3-Liter-Triebwerk leistet in Kombination mit dem Fünfgang-Schaltgetriebe 75 PS (55 kW); durch eine andere Abstimmung mobilisiert der gleiche Motor in Verbindung mit der Vierstufen-Automatik (1790 Mark Aufpreis) 86 PS (63 kW). Im Schnitt schluckt der Motor nun 6,4 Liter Treibstoff auf 100 Kilometer (Automatikversion 7,3 Liter). Der Hyundai Accent wird als Dreitürer ab 20.490 Mark angeboten, als Fünftürer ab 24.390 Mark.