Suzuki Roadster-Studie Bike mit Stützrädern
Auf der IAA zeigen die Japaner die Roadster-Studie GSX-R/4, für die sie kurzerhand den Motor ihrer Suzuki GSX 1300 R Hayabusa, dem schnellsten Serienmotorrad der Welt, auf vier Räder gestellt haben.
Suzuki möchte mit diesem "ultraleichten Sportmodell seine hohe Kompetenz im Bau von Motorsport-Fahrzeugen" demonstrieren. Und offenbar wurden die Designer dazu in den Urlaub geschickt. Das Gefährt sieht aus wie ein Lego-Auto, bei dem man auf den ersten Blick gar nicht weiß, wo vorne und hinten ist. Ein Gitterrohrrahmen aus Aluminium, überzogen mit einer Kunststoffhülle und an jeder Ecke ein weit ausgestelltes Rad. Fertig ist die flache Flunder, die mit ihrer Zweifarb-Lackierung und dem Alu-Rahmen an den Smart Roadster erinnert.
Doch letztendlich dient die Karosse auch nur als Verpackung für den Hayabusa-Motor, der praktisch identisch aus dem GSX 1300 R-Bike übernommen wurde, das mit 300 km/h Höchstgeschwindigkeit als das weltweit schnellste Serien-Motorrad gilt. In der Roadster-Studie leistet der 1,3-Liter-Vierzylinder-Triebwerk 175 PS (129 kW) - die allerdings erst bei 9800 Umdrehungen pro Minute. Auch die Kraftentfaltung verhält sich ähnlich wie bei einem Motorrad. Das maximale Drehmoment von 138 Newtonmeter liegt erst bei 7000 Touren an.
Welchen praktischen Sinn das alles nun haben soll, weiß auch Suzuki nicht so ganz. "Der GSX-R/4 ist ein Fahrzeug, das sich unter dem Motto "2 in 4" die Technologien aus beiden Bereichen zu Nutze macht", behaupten die Japaner - ohne allerdings zu verraten, worin der bestehen soll.