Aus zweiter Hand Lupos spanischer Bruder
Stuttgart - Auf den bequemen Vordersitzen zeigt sich das dreieinhalb Meter lange Auto erstaunlich geräumig. Anders sieht es im Fond aus. Der Kofferraum fasst bei aufrecht stehender Rücklehne gerade 130 Liter. Bei Fahrkomfort und Fahrsicherheit kann es der Arosa aber mit größeren Vertretern der Kompaktklasse aufnehmen. Als weiteren Pluspunkt verbucht er Doppelairbags, ABS ist gegen Aufpreis erhältlich. Hinzu kommt eine sechs-, ab Mai 1998 zwölfjährige Garantie gegen Durchrostung.
Für den Antrieb des Arosa nutzt Seat zwei Benziner und zwei Diesel aus dem VW-Baukasten: einen munteren, aber sparsamen Einliter-Motor mit 50 PS und einen kraftvolleren 1,4-Liter-Motor mit 60 PS. Hinzu kommt ein 1,7-Liter Diesel mit 60 PS; neu im Programm ist ein TDI mit 1,4 Liter Hubraum und 75 PS.
Im Hinblick auf die Hauptuntersuchungen liegen nach Angaben von Dekra-Sachverständigen für den jungen Arosa noch keine Prüfzahlen vor. Trotzdem seien von dem Spanier keine negativen Überraschungen zu erwarten. Er gelte als sehr zuverlässig, gelegentlich würden Mängel an Batterie, Heizungsschläuchen und Kaltstartprobleme registriert. Ein gebrauchter Arosa aus dem Baujahr 1998 mit 1,7-Liter-Diesel kostet laut Schwacke-Liste ab 14.250 Mark.