Ford: Fahrtipps bei Reifenpannen - DER SPIEGEL
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Ford Fahrtipps bei Reifenpannen

Der jüngste Reifenskandal zeigt vielfältige Wirkung: Bridgestone/Firestone hat sich für die schadhaften Pneus entschuldigt, eine Rückrufaktion für 6,5 Millionen Reifen läuft, und Ford gibt jetzt Tipps über das richtige Verhalten bei einer Reifenpanne heraus.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Es war das Auto-Thema der vergangenen Monate in den USA. An zahlreichen Unfällen besonders von Ford-Geländewagen der Modellreihe Explorer sollen schadhafte Reifen des Herstellers Bridgestone/Firestone schuld gewesen sein. Eine Untersuchung kam zu dem Schluss, dass möglicherweise 88 Verkehrstote und mehr als 250 Verletzte auf Unfälle dieser Art zurückzuführen seien.

Während zunächst alleine die Reifen für diese Crash-Serie verantwortlich gemacht wurden, geriet vor einigen Wochen auch der Ford Explorer in die Kritik: Die "Washington Post" berichtete, dass möglicherweise auch das Fahrwerk des Autos ein Grund für die überdurchschnittliche Unfallhäufigkeit sein könnte.

Ford streitet das ab. Und gibt jetzt Tipps, wie man als Autofahrer im Falle einer Reifenpanne richtig reagiert. Die erste Regel der Ford-Zentrale im amerikanischen Dearborn: ruhig bleiben, keinesfalls eine Vollbremsung hinlegen oder ruckartig lenken. Sodann wird empfohlen, den Fuß vom Gaspedal zu heben, um so die Geschwindigkeit zu senken.

Alsdann geben die Ford-Verantwortlichen den Tipp, den rechten Blinker einzuschalten und zu versuchen, sicher den Seitenstreifen zu erreichen. Dort angekommen, sei das Warnblinklicht anzuknipsen. Es folgen Reifenwechsel (nach den Regeln der Betriebsanleitung) oder das Warten auf den Pannendienst.