Ford-Vertrieb Rabatt im Internet
Es soll eine kleine Revolution werden, so jedenfalls äußert sich Ian McAllister, Ford-Chef in Großbritannien, in der britischen Presse.
In den kommenden Tagen soll der Web-Verkauf auf der Insel beginnen - zu Preisen, die im Durchschnitt fünf Prozent unter jenen der normalen Listenpreise beim Händler liegen.
Bereits im Januar dieses Jahres startete der zweitgrößte Automobilhersteller der Welt einen Pilotversuch in Finnland. Hans-Jürgen Fuchs, Sprecher bei Ford in Köln, erklärt dazu: "Finnland wurde ausgesucht, weil es dort eine relativ geringe Händlerdichte, aber zugleich ein relativ hohes Internetuser-Potenzial gibt."
Mit Großbritannien ist nun ein Land an der Reihe, das konträre Voraussetzungen bietet. Die Händlerdichte ist hoch, die Internetaffinität vergleichsweise gering.
Die Ergebnisse aus dem Pilotversuch in Finnland sind noch vorläufig, doch lässt sich schon jetzt sagen, dass "komplette Vertragsabschlüsse im Netz eher selten sind", wie Fuchs erläutert. "Die große Mehrheit der Kunden sucht den Kontakt mit dem Händler." Das Internet werde derzeit vor allem als Informationsmedium genutzt.
Doch das könnte sich demnächst ändern. Zum Beispiel, wenn deutliche Preissenkungen für Web-Fahrzeuge gewährt werden. Ob auch deutsche Kunden bald online einen Ford ordern können, ist noch nicht entschieden. Fuchs: "Ich will das nicht ausschließen, aber es ist noch nichts konkret geplant."