Mini-Kontaktaufnahme: ... irgendwie interessant - DER SPIEGEL
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Mini-Kontaktaufnahme ... irgendwie interessant

In der eingeschworenen Mini-Gemeinde eröffnen sich ganz neue Kontaktmöglichkeiten: Fahrer können sich mit ihrem Kennzeichen auf der Mini-Website und bekommen dort eine persönliche Mail-Adresse. Die Kontaktbereitschaft kennzeichnet ein M2M-Aufkleber auf der Heckscheibe.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

In der Sprache der Mini-PR-Abteilung hört sich das so an: "Wer kennt sie nicht - diese Situation: Im Auto nebenan sitzt jemand am Lenkrad, der strahlt das gewisse Etwas aus. Jemand, den man kennen lernen möchte, der irgendwie interessiert." Irgendwie klappt das aber so gut wie nie, und das ist irgendwie blöd. Fanden zumindest die Verantwortlichen bei Mini.

Deshalb ersannen sie folgende Lösung - M2M. Dieses Kürzel gehorcht der inzwischen als cool geltenden HipHop-Grammatik und soll bedeuten: Mini t(w)o Mini. Die Münchner Autobauer bieten nämlich Mini-Besitzern eine Kontaktaufnahme untereinander oder mit anderen Autofahrern via Internet an. Das funktioniert so: Mini-Fahrer können sich auf der Webseite www.mymini.de  eine E-Mail-Adresse einrichten, die aus der Autonummer und dem Zusatz @mini.de besteht. Also etwa: HHSP323@mini.de Die Kontaktbereitschaft auf diese Art und Weise signalisiert der Mini-Lenker mit einem Aufkleber am Heck seines Autos.

M2M sei "eines von mehreren Bestandteilen eines so genannten Welcome-Packages" für Mini-Fahrer, erklärt die BMW-Tochter. Dazu gehören außerdem eine Kundenkarte, eine Broschüre mit Informationen über die MINI Webseite und das Magazin "MINIInternational" sowie - logisch - ein Katalog mit Zubehür von der Uhr über T-Shirts bis zum Rucksack.