Technik-Kooperation: Mitsubishi mit Golf-Herz - DER SPIEGEL
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Technik-Kooperation Mitsubishi mit Golf-Herz

Nach außen geben sie sich als knallharte Konkurrenten. Doch unterm Blech fahren sie häufig in friedlicher Eintracht. Technik-Kooperationen sind unter Autoherstellern nichts Ungewöhnliches. Jüngstes Beispiel: der Daimler-Chrysler-Konzern, der mit VW jetzt die Lieferung von jährlich 120.000 TDI-Motoren vereinbart hat.
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Die Direkteinspritzer sollen laut Fachzeitschrift "mot" ab 2005 in neun verschiedenen Kompakt- und Mittelklasse-Baureihen von Chrysler und Mitsubishi eingesetzt werden. Neben der aktuellen Schwäche in der Diesel-Technologie soll damit zugleich der Konzernforderung nachgekommen werden, möglichst wenig Technologie von Mercedes für die amerikanischen und japanischen Töchtermarken zu übernehmen.

Die Vereinbarung betrifft den neuen Vierzylinder-TDI von Volkswagen, den Zweiliter mit 16 Ventilen und Pumpe-Düse-Einspritzung, der aktuell mit 103 kW (140 PS) Leistung im Touran, Audi A3 und demnächst auch im neuen Golf zum Einsatz kommt. Produziert wird das Triebwerk im VW-Werk Salzgitter. Für Daimler-Chrysler können leicht modifizierte Versionen mit geänderter Leistung hergestellt werden.

Bislang kooperieren Volkswagen und Daimler-Chrysler bei der Produktion der Transporter VW LT und Mercedes Sprinter. Die Lieferung einer geringen Stückzahl von VW-V6-Benzinmotoren für die Mercedes V-Klasse ist inzwischen beendet.