Volvo Navigationssystem: Hand anlegen - DER SPIEGEL
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Volvo Navigationssystem Hand anlegen

Wenn es um Sicherheitsaspekte im und am Automobil geht, gilt der schwedische Hersteller Volvo als vorbildlich. Nun haben die Skandinavier ihr Navigationssystem für das Modelljahr 2002 entsprechend überarbeitet.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Das von Volvo so genannte RTI-Navigationssystem kann komplett vom Lenkrad aus bedient werden. Die drei dazu nötigen Tasten befinden sich an der Rückseite der oberen, rechten Lenkradspeiche. Mit ihnen wird das ganze System gesteuert, und der Fahrer kann dabei stets mit beiden Händen das Volant festhalten. Falls ein Mitfahrer das Navigationssystem - übrigens mit bis zu sieben Zwischenzielen - programmieren möchte, kann er dies mittels einer separaten Fernbedienung tun.

Bei dem neuen Routenfinder handelt es sich um ein System, das sowohl das satellitengestützte GPS als auch die TMC-Verkehrsinformationen nutzt, mithin also dynamisch navigieren kann. Im Falle von Staus oder anderen Verkehrsstörungen empfiehlt die Elektronik also sogleich Ausweichstrecken. Und dies sowohl optisch auf einem 6,5-Zoll-Farbmonitor, der in der oberen Abdeckung der Armaturentafel untergebracht ist, als auch per Stimme. Wobei die Möglichkeit besteht, sich von einer Frau oder einem Mann ansagen zu lassen, wo es langgeht.

Das RTI-Navigationssystem kostet ohne TV-Funktion 2500 Euro und mit Fernsehempfang, der bis zu einer Geschwindigkeit von 3 km/h funktioniert, 3000 Euro. Falls die Systeme gemeinsam mit der Topausstattung "Premium" geordert werden, verbilligt sich der Aufpreis geringfügig.