Kino: Die Bande kehrt zurück - DER SPIEGEL
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Kino Die Bande kehrt zurück

Am 21. Januar ist es so weit: "Vorstadtkrokodile 2" kommt in die Kinos. Diesmal legen sich die Kinder mit üblen Geschäftemachern an.
Von Antje Helms
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"Vorstadtkrokodile 2": Kids gehen auf Verbrecherjagd

Foto: Constantin Film

Gleich die erste Szene erinnert an den Film "Indiana Jones": Die Vorstadtkrokodile sind auf der Suche nach einem neuen Hauptquartier und schauen sich in einem verlassenen Bergwerk um. Da spritzen Funken aus vergammelten Elektroleitungen, eine Kiste mit Dynamit explodiert, und dann muss die Bande auch noch über eine klapprige Hängebrücke.

"Wir waren mit Klettergurten gesichert, als die Brücke unter uns zusammenfiel", erzählt Leonie Tepe. "Und ich war froh, dass ich da mit dem Rollstuhl nicht auch raufmusste!", erinnert sich Fabian Halbig, der den gehbehinderten Kai spielt. Ein Großteil des Films wurde unter der Erde gedreht. Im Bergwerk war es sehr kalt, um die acht bis zehn Grad Celsius. "Wir hatten die ganze Zeit warme Fleece-Kleidung an", erzählt Leonie.

Hintergrund

Schon in "Vorstadtkrokodile 1" ging es spannend zur Sache: Die Bande aus sechs Jungen und einem Mädchen verdiente sich 1000 Euro, weil sie drei Räubern auf die Schliche gekommen war und sie an die Polizei ausliefern konnte. In der Fortsetzung will sie jetzt fiesen Geschäftsleuten, die planen, eine ganze Kleinstadt arbeitslos zu machen, das Handwerk legen.

Die Bande tut alles, um das zu verhindern: Denn sonst würden Anführer Olli (Manuel Steitz) und seine Schwester Maria (Leonie Tepe) wegziehen müssen - die Bande würde sich auflösen und Hannes (Nick Romeo Reimann) seine erste große Liebe verlieren. Denn auch um Liebe geht es im zweiten Teil der "Vorstadtkrokodile". Und natürlich um die besten Freunde der Welt, die man nicht an jeder Ecke findet.

Am Ende ergattert sich sogar die zickige Jenny ihren Platz in der Bande: weil sie Mut beweist und merkt, dass wahre Freunde durch dick und dünn gehen - und dass es auf Äußerlichkeiten nicht ankommt.